Schlafmedizin

 

Häufigkeit von Schnarchen:

Ca. 19% der Bevölkerung schnarchen, davon 40% Frauen und 60% Männer.
5 % erleiden dadurch z.T. erhebliche gesundheitliche Folgen.
2% der Kinder zwischen dem 4. und dem 6. Lebensjahr leiden schon unter krankhaftem Schnarchen.


Diagnostik:

Das Wichtigste ist, zu ermitteln, ob es sich um ein harmloses – rein akustisches – Schnarchen oder ein gefährliches Schnarchen handelt, dem sogenannten Schlafapnoesyndrom mit nächtlichen Erstickungsanfällen.
 

Schlafapnoe:

Unter Schlafapnoe versteht man mehr als 10 mal pro Stunde auftretende Atemaussetzer von mehr als 10 Sekunden Dauer mit Abfall des Sauerstoffgehaltes im Blut.

Das Schnarch-geräusch ist häufig bedingt durch einen Widerstand der oberen Atemwege. Daher erfolgt bei uns zuerst eine ambulante Schlaf-Diagnostik. Hierzu wird Ihnen ein kleines Gerät zur Schlafaufzeichnung und Schnarchanalyse mit nach Hause gegeben. Hierdurch soll vor allem ein Schnarchen mit Atemaussetzern (Schlafapnoesnydrom = gefährliches Schnarchen)  ausgeschlossen werden.

  

Ursache des Schnarchens (Rhonchopathie):

      >  Übergewicht
      >  Alkohol
      >  Rachen- und Gaumenmandelvergrößerung
      >  behinderte Nasenatmung
      >  Zäpfchen- und Gaumensegelverlängerung
      >  Tumore
      >  Zahnfehlstellung
 

Symptome der Schlafapnoe:

      >  nächtliches Schnarchen mit Atemaussetzern
      >  morgendliche Mundtrockenheit
      >  Tagesmüdigkeit
      >  unruhiger Schlaf
      >  depressive Verstimmung
      >  Konzentrationsstörungen
      >  Impotenz
 

Folgen des Schlafapnoesyndroms:

      >  Bluthochdruck
      >  nächtlicher Sauerstoffmangel
      >  Herzrhythmusstörungen
      >  Herzinfarkt
      >  Schlaganfall
      >  schwere Verkehrsunfälle (Sekundenschlaf)
      >  Konzentrationsschwäche durch nächtlichen Sauerstoffmangel
 

 

Schnarch-Operationen:

Das Schnarchgeräusch ist häufig bedingt durch einen Widerstand der oberen Atemwege. Zuvor erfolgt eine ambulante Schlaflabordiagnostik bei uns. Hierzu wird ein kleines Gerät zur Schlafaufzeichnung dem Patienten mit nach Hause gegeben, um insbesondere ein Schnarchen mit Atemaussetzern (Schlafapnoesnydrom = gefährliches Schnarchen) zu erkennen.
Liegt eine Stenosierung (Verengung) der oberen Atemwege vor, können in einem kleinen annährend schmerzfreien Eingriff ambulant, die Nasenmuscheln mit Laser- oder Elektrotom verkleinert werden. Dieser Eingriff ist ohne größere Nachbehandlung möglich. Ferner sind, falls erforderlich, folgende Eingriffe zur Verbesserung der Luftpassage möglich:

  • Verkleinerung der Nasenmuscheln mit Laser
  • Korrektur der Nasenscheidewand,
  • Entfernung von Nasenpolypen
  • Adenotomie bei Kindern
  • Verkleinerung oder Entfernung der Rachenmandeln,
  • Reduktion der Uvula (Gaumenzäpfchen) auf eine natürliche Größe 
  • Straffung des Weichgaumens. 
  • Zungengrundreduktion
  • progenierende zahn-Schiene in Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt

Unser  Ziel:  

Natürliche und gesunde anatomische Verhältnisse wieder herzustellen.